Kids & Medien

UPC und der Safer Internet Day

Schützen Sie Ihre Kinder vor Gefahren im Web

Safer Internet Day 2016

Tipps vom Social Media Experten

 

 

eSafety Label

Unter dem Motto "Gemeinsam für ein besseres Internet" unterstützt UPC weiters die Initiative "eSafety Label" des European Schoolnet, in dem sich 30 europäische Bildungsministerien zusammengeschlossen haben. Das "eSafety Label" will durch eine verantwortungsvolle Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie die digitale Medienkompetenz an Schulen fördern.

Kids & Fernsehen

Fernsehen spielt im Leben von Kindern eine große Rolle. Verschiedene Studien und Untersuchungen allerdings raten Eltern, den Fernsehkonsum ihrer Kinder zu minimieren. Wussten Sie, dass Eltern von Kindern unter zwei Jahren häufig geraten wird, ihr Kind überhaupt nicht fernsehen zu lassen?

Allerdings ist ein Verbot nicht immer der einzig richtige Weg, sondern überlegen Sie sich, welche Rolle das Fernsehen in der allgemeinen Entwicklung Ihres Kindes spielen soll.

Mit den Tipps und Ratschlägen auf diesen Seiten hoffen wir, dass Sie sich ein Bild von den Auswirkungen des Fernsehens auf Kinder machen können und, dass Sie erkennen, wie das Fernehen positiv zur weiteren Entwicklung Ihres Kindes beitragen kann.

Wählen Sie die Altersgruppe Ihres Kindes und holen Sie sich nützliche Tipps und Ratschläge:

 
 

Kids & Internet

Genau wie das, was man im Fernsehen sieht, nicht immer der Realität entspricht, steht auch im Internet nicht immer nur die Wahrheit. Es gibt Meinungen, Nachrichten und Interpretationen wieder, die sich ständig ändern. Bringen Sie Ihren Kindern bei, sich zu fragen, wo diese Informationen herkommen.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Entdeckungen, die es online macht. Lassen Sie es wissen, dass es auch viele Alternativen gibt, wenn Inhalte schlecht oder schwer zu verstehen sind.

Ihr Kind sollte auch über den Wert seiner persönlichen Daten Bescheid wissen. Das bedeutet, dass Ihr Kind seine eigene Privatsphäre schützt und vor der Privatsphäre anderer Respekt hat. Es sollte aber auch wissen, dass es in der virtuellen Welt Menschen gibt, die sich als jemand anderes ausgeben, als sie in Wirklichkeit sind.

Wählen Sie die Altersgruppe Ihres Kindes und holen Sie sich nützliche Tipps und Ratschläge:

 
 

Sicher surfen im Netz - der gratis Leitfaden von UPC

Das Internet bietet Kindern viele Möglichkeiten, birgt aber auch zahlreiche Gefahren. Dabei handelt es sich nicht nur um Spam oder unerwünschte Nachrichten mit bedenklichen Inhalten. Auch beim Chatten kann mittels falscher Identität das Vertrauen Ihrer Kinder gewonnen und missbraucht werden.

 

Insafe (www.saferinternet.org), ein Netzwerk zur Bewusstseinsschärfung für e-Sicherheit, entwickelte gemeinsam mit UPC Informationsbroschüren, um die Online-Kompetenz junger Internet-User voranzutreiben und auf die Gefahren aus dem Internet aufmerksam zu machen.

Stopline

UPC unterstützt Stopline

Helfen Sie mit, Kinderpornografie und nationalsozialistische Wiederbetätigung im Internet zu bekämpfen!

 
 
 

Schüler bis 13 Jahre

Tipps für den Umgang mit dem Computer

Genauso wie das Fernsehen nicht real ist, entsprechen auch Inhalte im Internet nicht immer der Wahrheit. Stattdessen ist es eine sich ständig verändernde Mischung aus Meinungen, Botschaften und Interpretationen. Um Ihrem Kind zu helfen, das zu erkennen, müssen Sie ihm angewöhnen zu fragen, woher Informationen aus dem Internet kommen.

 

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Entdeckungen im Internet. Zeigen Sie ihm, dass es viele Möglichkeiten hat, wenn es eine Seite, ein Bild oder eine Person findet, die verwerflich oder schwer zu verstehen ist. Es kann ein Fenster schließen und weggehen, oder es kann darüber sprechen, worauf es gestoßen ist. Das ist ein guter Zeitpunkt, um über die Bedeutung von persönlichen Angaben zu sprechen. Dies schließt mit ein, die eigene Privatsphäre zu schützen und die anderer zu respektieren, genauso wie zu verstehen, dass Menschen im Internet vorgeben können etwas zu sein, was sie im wirklichen Leben nicht sind.

5 Wege, kritisches Denken zu fördern:

  1. Ermutigen Sie Ihr Kind dazu, alle Seiten zu hinterfragen.
  2. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie man eine Webseite beurteilt, indem man erst die Adresse aufschreibt und dann nach Hintergrundinformation sucht.
  3. Lernen Sie Ihrem Kind, bei unbekannten E-Mails skeptisch zu sein. Der Viren- und Hoax-Bereich vom Symantec Anti-Virus Research Center bietet Hilfe, wenn es um Gerüchte über Computerviren geht. 
  4. Helfen Sie Ihrem Kind zu verstehen, dass nicht alle Seiten gleich aufgebaut sind. 
  5. Gehen Sie mit Ihrem Kind online.

5 Wege, Online-Sicherheit zu gewährleisten:

  1. Bewahren Sie Ihr Kind davor, im Internet persönliche Angaben zu machen.
  2. Vergleichen Sie Filterprogramme.
  3. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Schwierigkeit, andere online zu identifizieren.
  4. Schaffen Sie einen geschützten Raum für Ihr Kind, um über das sprechen zu können, was es im Internet sieht.
  5. Helfen Sie Ihrem Kind seine Computerzeit zu begrenzen.

Volkschüler

Tipps für den Umgang mit dem Computer

Wenn Ihr Kind eine Idee hat, möchte es diese verwirklichen. Diese Erforschung spielt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung Ihres Kindes. Ein Computer kann dazu anspornen.

 

Wie Bibliotheken, ist auch das Internet ein großartiger Ort für Ihr Kind zum Entdecken und Lernen. Während Ihr Kind das Internet für Hausaufgaben nutzt, können Sie ihm helfen, gute Gewohnheiten zu entwickeln - die Angewohnheit, kritische Fragen zu stellen. Indem Sie ihm angewöhnen, Fragen zu stellen, statt zu kopieren und so Informationen einfach nur zu akzeptieren, lernen Sie Ihrem Kind, dass es nicht nur einen einzigen Experten, eine einzige Quelle und eine einzige Art etwas durchzuführen, gibt. Mit der Nutzung des Internets können Sie ihm außerdem lernen, Informationen zu organisieren und erfolgreiche Suchstrategien zu entwickeln.

5 Wege, das Beste aus Computern zu machen:

  1. Machen Sie Ihr Kind mit den Bibliothekaren Ihrer örtlichen Bücherei bekannt.
  2. Ermutigen Sie Ihr Kind dazu, Informationen aus dem Internet in eigene Worte zu fassen.
  3. Heben Sie hervor, wie wichtig Online-Sicherheit ist. Zeigen Sie ihm Informationsquellen über Internetsicherheit wie zum Beispiel CyberSmart.
  4. Führen Sie Ihr Kind an kinderfreundliche Suchmaschinen und Verzeichnisse heran. Beispiele für gute Ausgangspunkte:
    • Die Kindermalvorlage, Kindergaudi und Blinde Kuh
    • Museen wie zum Beispiel das Zoom Kindermuseum oder der Kindercampus
    • Mathematik online
  5. Helfen Sie Ihrem Kind, Informationsquellen im Internet zu überprüfen.

Jugendliche

Tipps für den Umgang mit dem Computer

Ihre Herausforderung: Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Webseiten irreführend und unzuverlässig sein können. Das kann schwierig sein, wenn Ihr Kind sich in Ihrem Haushalt mit Technik am Besten auskennt.

 

Letzten Endes wird Ihr Kind sehen, dass es nicht nur eine Informationsquelle gibt; um ein Thema wirklich zu verstehen muss es viele Quellen durchforsten. Es ist nicht damit getan, eine Quelle anzugeben oder zu erklären: "Das habe ich im Internet gelesen, also muss es wahr sein." Wenn man zu einer unabhängigen Meinung gelangen will, muss man Aussagen hinterfragen und prüfen, woher diese Aussagen stammen.

6 Wege, das Beste aus Online-Informationen zu machen:

  1. Ermuntern Sie Ihr Kind dazu, alle Websites zu hinterfragen.
  2. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Art und die Quelle von Online-Informationen.
  3. Lassen Sie Jugendliche verschiedene Quellen/Seiten über das gleiche Thema besuchen.
  4. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Kluft zwischen dem, wie etwas aussieht und ob man ihm trauen kann.
  5. Animieren Sie Ihr Kind, Fakten mittels Recherche zu überprüfen.
  6. Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, Gesundheitsinformationen aus dem Internet skeptisch zu begegnen

5 Wege, Online-Sicherheit zu gewährleisten:

  1. Bewahren Sie Ihr Kind davor, im Internet persönliche Angaben zu machen.
  2. Vergleichen Sie Filterprogramme.
  3. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Schwierigkeit, andere online zu identifizieren.
  4. Schaffen Sie einen geschützten Raum für Ihr Kind, um über das sprechen zu können, was es im Internet sieht.
  5. Helfen Sie Ihrem Kind seine Computerzeit zu begrenzen.

Kinder bis 6 Jahre

Tipps für den Umgang mit dem Computer

Die vielen Computer-Spiele schon für Kleinkinder haben Sie vielleicht überzeugt, dass es für den pädagogischen Wert des Computers keine Altersgrenze gibt. Jedoch nützt der Computer am meisten, wenn er, wie andere Spielzeuge und Geräte im Umfeld Ihres Kindes auch, das „natürliche“ Spielen ergänzt.

 

Stellen Sie sicher, dass der PC Entwicklungsbedürfnisse nicht beeinflusst. Kinder brauchen zum Beispiel Zeit für kreatives Spiel und um ihre Erfindungen und Entdeckungen teilen zu können. Sie brauchen Erwachsene wie Sie, die an Ihrem Spiel teilnehmen. Sie werden auch nicht wollen, dass Ihr Kind stundenlang in den Computer starrt, sondern dass es das Beste aus seiner Zeit macht.

6 Wege, Computerzeit bestmöglich zu nutzen:

  1. Stellen Sie viele Fragen, wenn Ihr Kind einen Computer benutzt.
  2. Lassen Sie nicht zu, dass Zeit am Computer körperliche Aktivitäten ersetzt.
  3. Zeigen Sie Ihrem Kind Software und Websites, die seine Kreativität anregen.
  4. Bringen Sie Ihr Kind dazu, elektronische Spiele mit anderen zu spielen.
  5. Finden Sie Gelegenheiten, bei denen Ihr Kind selbst Entscheidungen treffen und Neues ausprobieren kann.
  6. Achten Sie darauf, dass die Programmwahl nicht von einem Kind oder einer Gruppe dominiert wird.

Schulkinder

Tipps für den Umgang mit dem Fernsehen

Wenn es um das Fernsehen geht, ist die nützlichste Fähigkeit, die Sie Ihrem Kind in diesem Alter vermitteln können, etwas in Frage zu stellen. Machen Sie ihm klar, dass alle Fernsehsendungen von Menschen geschaffen werden, damit es das, was sich auf dem Bildschirm abspielt, nicht als objektive Wahrheit sieht. Werbemacher bedienen sich TV-Serien, weil das den Absatz eines Produkts steigert. Regisseure entscheiden sich für ein bestimmtes Drehbuch, um eine fesselnde Geschichte zu erzählen. Und Produzenten können den Bildschnitt beeinflussen, um ein größeres Publikum zu erreichen und wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

 

Je mehr Sie Ihr Kind ermutigen zu fragen, wie, warum und zu welchem Zweck eine Sendung produziert wurde, desto größer wird sein Verständnis für TV-Formate.

8 Wege, Ihrem Kind aktives Fernsehen beizubringen:

  1. Helfen Sie Ihrem Kind ein kritisches Bewusstsein für das, was es im Fernsehen sieht, zu entwickeln.
  2. Weisen Sie auf die Elemente hin, die eine Sendung ausmachen.
  3. Erzählen Sie Ihrem Kind von der engen Verknüpfung von TV-Programmerstellung und Werbung.
  4. Ermuntern Sie Ihr Kind zum Handeln, nicht nur zum Zusehen.
  5. Finden Sie heraus, was Ihr Kind für real hält.
  6. Halten Sie Vorschläge bereit, falls Ihr Kind jammert es hätte "nichts zu tun".
  7. Lassen Sie Ihre Familie eine Fernsehpause machen.
  8. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich bewegt.

Volksschüler

Tipps für den Umgang mit dem Fernsehen

Im Alter von sechs oder sieben Jahren fangen Kinder an zu verstehen, dass Menschen unterschiedliche Meinungen haben. Mit etwa acht oder neun Jahren beginnen sie zu entdecken, dass Menschen ein "Innenleben" haben - das heißt, eine Person kann zwar das eine denken, aber etwas anderes tun. Beide Entwicklungen ermöglichen Ihrem Kind, dem Fernsehen - und anderen Formen des Geschichtenerzählens - auf eine neue Art zu begegnen.

 

Statt sich einfach berieseln zu lassen, kann Ihr Kind aktiv fernsehen. Wie? Indem es lernt über das, was es sieht und hört, Fragen zu stellen. Selbst wenn Sie nicht auf alles eine Antwort wissen, denken Sie laut, und sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Sendung, die sie sich gemeinsam ansehen. So zeigen Sie Ihrem Kind, dass Fernsehsendungen nicht immer einseitig sein müssen. Jede Sendung ist in Wirklichkeit das Ergebnis einer Vielzahl von Entscheidungen, die Menschen bei der Produktion getroffen haben.

8 Wege, Fernsehgewohnheiten zu gestalten:

  1. Stellen Sie Ihrem Kind Fragen zu dem, was es im Fernsehen sieht und hört.
  2. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, warum es bestimmte Charaktere mag.
  3. Ermuntern Sie Ihr Kind dazu, selbst Bilder zu kreieren.
  4. Lassen Sie Ihr Kind einen Blick hinter die Kulissen von Filmen oder Fernsehproduktionen werfen.
  5. Helfen Sie Ihrem Kind, Aktivitäten zum Ausgleich zu finden - auch körperliche.
  6. Gewöhnen Sie Ihr Kind an den Klang des Fernsehers.
  7. Machen Sie "genaues Hinsehen" zu einem Spiel.
  8. Vermeiden Sie Sendungen, in denen Charaktere Probleme durch Anwendung von Gewalt lösen.

Jugendliche

Tipps für den Umgang mit dem Fernsehen

Verwandeln Sie Ihr Kind von einem Couchpotato in einen Filmliebhaber, indem Sie ihm Fachsprache aus Film und Fernsehen beibringen. Ihr Kind wird entdecken, dass die eine "richtige" Art, eine Geschichte oder ein Bild zu interpretieren, nicht existiert. Der Wert, den eine Person aus einer Sendung oder einem Film zieht, hängt davon ab, wer sie ist, was sie über die Welt weiß und was sie von der Kunstform versteht.

 

Mit Ihrer Hilfe wird Ihr Kind lernen, dass das Leben in einer visuellen Kultur bedeutet, Botschaften zu entschlüsseln. Das ist viel besser als diese Bilder für bare Münze zu nehmen.

6 Wege, Ihrem Kind aktives Fernsehen beizubringen:

  1. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die "Tricks und Kniffe" des Fernsehens.
  2. Finden Sie heraus, ob Fernsehen das Selbstbild Ihres Kindes beeinflusst.
  3. Helfen Sie Ihrem Kind, das Gesehene in Frage zu stellen.
  4. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Verbindung zwischen Inhalt und Werbung.
  5. Gebrauchen Sie die Fernbedienung.
  6. Sprechen Sie darüber, wie Medienberichterstattung unsere Weltanschauung prägt.

Kinder bis 6 Jahre

Tipps für den Umgang mit dem Fernsehen

Fernsehen kann im Leben junger Kinder eine notwendige Rolle spielen. Obwohl manche Medienforscher und Kinderärzte Eltern empfehlen, die Zeit, die ihre Kinder mit Fernsehen verbringen, zu minimieren - sie empfehlen kein TV für Kinder unter zwei Jahren -, so kann es doch sinnvoller sein, sich darüber Gedanken zu machen, inwieweit Fernsehen für die Gesamtentwicklung Ihres Kindes geeignet oder nicht geeignet ist.

 

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Fernsehen eine aktive Erfahrung, statt einer passiven sein kann. Wiederholen Sie Wörter oder Sätze, die Sie während einer Sendung hören, fordern Sie Ihr Kind dazu auf, mit den Charakteren zu tanzen und zu singen, oder sprechen Sie mit ihm über das, was es sieht und hört.

7 Wege, Fernsehgewohnheiten zu gestalten:

  1. Seien Sie wählerisch mit den Fernsehsendungen, die Sie mit Ihrem Kind ansehen.
  2. Schauen Sie mit, wenn Ihr Kind fernsieht.
  3. Vermeiden Sie, dass Fernsehen die Zeit mit der Familie und das aktive Spielen ersetzt.
  4. Nutzen Sie Fernsehsendungen und Videos, um die Fähigkeit des Zuhörens zu erhöhen.
  5. Vermeiden Sie Sendungen, in denen Charaktere gezeigt werden, die Konflikte durch Gewalt lösen.
  6. Machen Sie deutlich, dass Zeichentrickfiguren Dinge tun, die Menschen nicht können.
  7. Vermeiden Sie Fernsehsendungen, die Ihrem Kind Angst machen könnten.