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UPC präsentiert die 4. paneuropäische TV-Umfrage

Das Fernsehverhalten von Kindern steht im Focus der diesjährigen Studie
- Danielle Spera ist die beliebteste Nachrichtensprecherin

Wien, 18. Dezember 2007: Wie lange sehen Kinder täglich fern, wer hat die Macht über die Fernbedienung und welche negativen und positiven Auswirkungen hat das Fernsehen auf die Kinder? Diese und weitere Fragen hat der führende europäische Multimedianetzbetreiber UPC in 13 europäischen Ländern erhoben. Darüber hinaus wurde auch wieder der/die beliebteste NachrichtensprecherIn gewählt.

Zum vierten Mal in Folge hat der führende europäische Multimedianetzbetreiber UPC in Zusammenarbeit mit Research International eine Umfrage zum Fernseh-Verhalten durchgeführt. Es wurden 6000 Eltern aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Irland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und Rumänien zum Fernsehkonsum ihrer Kinder befragt.

Fernsehdauer und Programmauswahl
Eine Mehrheit der Kinder verbringt täglich bis zu 3 Stunden vor dem Fernsehgerät. Bei 41% der Befragten sehen die Kinder bis zu 1½ Stunden fern, 44% gaben an, dass die Kinder zwischen 1½ und 3 Stunden vor der Flimmerkiste sitzen, auf über 3 Stunden kommen 12% der Kinder. Betrachtet man die Altersgruppen der Kinder im Detail, so lassen sich allerdings starke Schwankungen feststellen: Die Mehrheit der bis 5-Jährigen (68%) sieht demnach nur bis zu 1½ Stunden fern. Der Anteil derjenigen, die zwischen 1½ und 3 Stunden fernsehen liegt bei der Altersgruppe über 12 Jahre bei 57% und 15 % sehen sogar länger als 3 Stunden täglich fern. Der Entscheidungsprozess, welches Programm eingeschaltet wird, ist bei 57% der Befragten ein solidarischer, denn Eltern und Kinder entscheiden gemeinsam; bei 25% wird die Auswahl von den Eltern getroffen und 16% überlassen den Kindern die Programmwahl. Auch hier gibt es altersspezifische Unterschiede, denn bei kleinen Kindern bis zu 5 Jahre bestimmen noch bei einer Mehrheit von 61% die Eltern die Programmauswahl.

Das beliebteste Kinderprogramm
Abgestimmt wurde auch über die besten TV-Sendungen für Kinder, die Befragten konnten dazu aus 10 verschiedenen Kinderprogrammen auswählen. Der Forscherexpress mit Kati Bellowitsch und Thomas Brezina kommt mit 29% der Stimmen deutlich auf Platz 1 und erfreut sich bei der Altersgruppe der 6 bis 12-jährigen Kinder mit sogar 57% Zustimmung besonders großer Beliebtheit. Auf Platz 2 folgt mit 20% ein Klassiker der Kinderunterhaltung, der vor 30 Jahren erstmals über die Bildschirme gelaufen ist: Eins, Zwei oder Drei. Auf Platz 3 folgen ex aequo Kasperl und die Simpsons mit 11 %. Fernsehverbote sprechen Eltern dann aus, wenn eine TV-Sendung ihrer Meinung nach zu viel Gewalt (63%) oder Erotik (54%) enthält bzw. zu spät abends ausgestrahlt wird (45%). Bei 28% der Befragten gibt es hingegen kein Fernsehverbot, dieser Wert ist bei den über 12-jährigen Kindern mit 42% am höchsten.

Die Einflüsse von Fernsehen auf Kinder
Die negativen Einflüsse des Fernsehens auf Kinder wurden ebenfalls untersucht. 36% der Befragten gaben an, dass sie keinerlei negativen Einflüsse befürchten. 34% denken, dass das Fernsehen Kinder aggressiver macht, 31% gaben Ängstlichkeit der Kinder als negative Auswirkung an. 22% fürchten, dass die Kinder durchs Fernsehen dicker werden, 18% nannten negativen Einfluss auf die Schulnoten als Resultat des Fernsehkonsums. Als positive Einflüsse wurde von 76% der Beitrag zum Allgemeinwissen der Kinder genannt, 67% nannten eine Verbesserung der Sprachkenntnis. Die beruhigende Wirkung des Fernsehens spielt bei den unter 5-Jährigen die größte Rolle – hier nannten 25% der Eltern dies als positive Auswirkung.

Eigenes TV-Gerät im Kinderzimmer
Bei 46% der Befragten verfügen die Kinder über ein eigenes TV-Gerät, 54 % der Befragten haben keinen Fernseher im Kinderzimmer. Hier lässt sich anhand der Altersstruktur der Kinder erkennen, dass bei Kindern im Alter bis zu 5 Jahren 90% noch kein eigenes TV-Gerät besitzen, während bei den über 12jährigen bei 66% ein Fernseher im Kinderzimmer steht. Das Vertrauen der Eltern gegenüber den Kindern ist generell sehr hoch, was die Eignung der Sendungen betrifft, die von den Kindern angesehen werden – 87% der Befragten, deren Kinder über einen eigenen Fernseher verfügen, fürchten demnach nicht, dass sich ihre Kinder eine für sie ungeeignete TV-Sendung ansehen könnten.

Die beliebtesten TV-Moderatoren
Wie bereits in den Umfragen der vergangenen Jahre, wurde auch in der diesjährigen Untersuchung nach den beliebtesten Nachrichtensprechern gefragt. Diesmal gab es einen Wechsel an der Spitze: die im letzten Jahr Zweitplatzierte ZIB-Moderatorin, Danielle Spera, konnte sich mit 28% der Stimmen gegen die Vorjahressiegerin, Ingrid Thurnher, durchsetzen. Thurnher erzielte heuer 25% der Stimmen. Abgeschlagen auf den Plätzen landeten die männlichen Nachrichtensprecher, hier liegt ZIB2 Moderator Armin Wolf mit 15% vor dem ProSieben AustriaNews Moderator Thomas Mohr mit 10% der Stimmen.