Digitale Zukunft: UPC finalisiert Volldigitalisierung des Kabelfernsehens in Österreich

Wien, 29. Februar 2016. 2016 ist ein wichtiges Jahr für die Telekommunikation und insbesondere für das Fernsehen in Österreich. Alle Kabelnetzbetreiber in Österreich – auch UPC – setzen die Volldigitalisierung des Fernsehens fort und stellen vollständig auf digital um. Den Anfang macht das südliche Niederösterreich bzw. die Regionen Wiener Neustadt, Baden und Reichenau ab 5. April. Die Volldigitalisierung für TV und Radio wird Schritt für Schritt regionsweise durchgeführt und Anfang 2017 mit Wien und Wien Umgebung als letzte Region abgeschlossen. Mit dem digitalen TV profitieren Kunden von mehr TV-Kanälen, interaktivem Fernsehen mit besserer Ton- und Bildqualität, Aufnahmemöglichkeiten und einem elektronischen Programmführer.

Im Rahmen der Initiative der Wirtschaftskammer Österreich „Kabel digital“ setzen sich alle österreichischen Kabelnetzbetreiber gemeinsam für die Volldigitalisierung ein. Vor mehr als 15 Jahren führte UPC in Österreich das digitale Fernsehen ein und war einer der Vorreiter der Digitalisierung. Fernsehen über Satellit oder Antenne wird in Österreich bereits seit mehreren Jahren nicht mehr analog ausgestrahlt, was von den Kunden positiv wahrgenommen wurde. Im Jahr 2016 werden auch das Kabelfernsehen und das Analog-Radio komplett auf das digitale Signal umgestellt. In den meisten europäischen Ländern wurde bereits der Schritt gesetzt, nur mehr Digital-TV anzubieten. Die Kundenreaktionen sind durchgehend positiv. Aufgrund der vielen Vorteile – unter anderem bessere Ton- und Bildqualität in HD, größere Programmvielfalt, Aufnahmemöglichkeiten, interaktives Fernsehen sowie ein elektronischer Programmführer – hat sich das digitale Fernsehen inzwischen in fast allen österreichischen Haushalten durchgesetzt.

Digitales Fernsehen steht für Bild- und Tonqualität und Programmvielfalt

„Das analoge Fernsehen ist ein Auslaufmodell. In den letzten Jahren ist das Interesse daran immer mehr gesunken. Wir verfolgen konsequent das Ziel, unsere Infrastruktur am neuesten Stand der Technik anzubieten und für die Zukunft zu rüsten. Gemeinsam mit allen anderen Kabelnetzbetreibern in Österreich stellen wir auf Digital-TV um und gehen mit den Österreicherinnen und Österreichern in die digitale Zukunft“, erklärt Gerald Schwanzer, Vice President Products bei UPC. Aktuell bietet UPC bis zu 230 digitale TV-Kanäle, davon ca. 70 in HD. Auch Radio ist künftig nur noch digital verfügbar. Via DVB-C-fähigem Fernseher mit MediaBox können über 70 digitale Radio- und Audiokanäle gehört werden.

Umstellung leicht gemacht

Kunden, die Fernsehen mit einer MediaBox empfangen, werden von der Abschaltung des analogen Signals nichts bemerken. Sie sehen bereits mit der UPC MediaBox digital fern. UPC empfiehlt bei den TV-Geräten im Haushalt zu überprüfen, ob diese für den Empfang des digitalen Signals geeignet sind. Die Umstellung vom analogen auf das digitale Signal betrifft nämlich vor allem Kunden, die noch mit Röhrengeräten fernsehen, und auch Kunden, die auf Zweit- oder Drittgeräten im Haushalt noch analoges TV sehen. Kunden mit Fernsehern, die an eine UPC MediaBox angeschlossen sind, müssen keine Änderungen vornehmen.

Wenn ein Kunde über einen Fernseher mit einem DVB-C-Empfänger fernsieht (erkennbar am DVB-C-Logo), ist der Umstieg auf Digital-TV mittels Sendersuchlauf schnell möglich. In der Regel ist der DVB-C-Tuner bei allen Geräten ab dem Baujahr 2010 automatisch integriert. Wer ein älteres Gerät besitzt, kann mittels einer UPC MediaBox vom vielfältigen digitalen Programmangebot profitieren oder muss auf einen neuen Fernseher umsteigen.

 

Jene Sender, die in Zukunft analog nicht mehr verfügbar sein werden, sollen auch weiterhin digital und unverschlüsselt zur Verfügung stehen – in besserer Bild- und Tonqualität. Die meisten Kunden sehen bereits digital fern. UPC empfiehlt allen Kunden, die noch analog fernsehen, frühzeitig auf das digitale Fernsehen umzusteigen. Infos zu allen Digital-Angeboten finden Kunden auf upc.at.

Schritt für Schritt Umstellung in ganz Österreich

Die Volldigitalisierung erfolgt Schritt für Schritt regionsweise. UPC beginnt mit der Umstellung am 5. April 2016 mit der Region Niederösterreich Süd. Aus derzeitiger Sicht wird noch vor dem Sommer in der Region Steiermark und im Sommer in Oberösterreich und Tirol von analog auf digital umgestellt. Im Herbst widmet sich UPC voraussichtlich der Volldigitalisierung in Kärnten und Vorarlberg und Ende 2016 / Anfang 2017 der Region Wien / Wien Umgebung. Bei der zeitlichen Planung werden selbstverständlich die für Kundinnen und Kunden wichtigen TV-Sport-Großereignisse, wie die Fußball-EM, die Olympischen Spiele und die Paralympics, berücksichtigt. In diesen Zeiten werden keine Umstellungen durchgeführt.

UPC informiert TV-Kunden proaktiv

Die Volldigitalisierung erfolgt schrittweise nach Regionen. Die Umstellung beginnt im April mit der Region Wiener Neustadt und wird bis Anfang 2017 mit der Region Wien und Wien Umgebung abgeschlossen sein. UPC steht ihren Kunden vor, während und nach der Umstellung beratend zur Seite. Die Kunden werden einige Wochen vor der Umschaltung informiert – mittels Kundenbrief, E-Mail, Medienberichten oder sogar regional mittels Laufschrift am Fernseher bei den analogen Sendern. Den Kunden stehen die UPC Experten in den Shops und auch via regionaler Hotline für Informationen zur Verfügung. Zur regionalen Hotline werden die Kunden rechtzeitig in allen Kommunikationskanälen informiert.

 

Nähere Informationen zur Volldigitalisierung und Hinweise zum Zeitplan der einzelnen regionalen Umschaltungen finden Kunden und Interessierte auf der Website upc.at/digitale-zukunft. Hier können Kunden auch mit der Eingabe ihrer Postleitzahl überprüfen, ob im nächsten Monat die Umschaltung in ihrer Region erfolgt. Allgemeine Informationen zur Volldigitalisierung inkl. Video finden Kundinnen und Kunden auch auf der Website der WKO, des Fachverbands Telekom und Rundfunk digitaleskabel.at.

Die wichtigsten Begriffserklärungen

  • Analog-TV und Analog-Radio: Übertragung der Inhalte in stufenloser Wellenform. Die Inhalte sind im Vergleich zu digitalen Signalen qualitativ geringer, Signalfehler können leichter zu Bild- bzw. Tonstörungen führen.
  • Digital-TV und Digital-Radio: Übertragung der Inhalte in gestuftem Signal mit binärer Übertragung. Die Inhalte können qualitativ hochwertiger übertragen werden, Signalfehler können bereinigt werden. Man kann auch von komprimierten Inhalten sprechen, die dadurch im Kabelnetz „mehr Platz“ bieten. Es geht um den Bandbreitengewinn im Netz, der für weitere Entwicklungen in der Zukunft Kapazität bietet.
  • DVB-C: Digital Video Broadcast - Cable ist der internationale Standard für die digitale Übertragung von Hörfunk und Fernsehsignalen über Kabel. Sind die Geräte der Kunden DVB-C-fähig, so befindet sich ein DVB-C-Tuner im Gerät und das digitale Signal kann empfangen werden.
  • HDTV: High Definition Television ist ein Sammelbegriff, der eine Reihe von Fernsehnormen bezeichnet, die sich gegenüber dem Standard Definition Television (SDTV) durch eine erhöhte Bildauflösung auszeichnen. Mit Digital TV kann in HD ferngesehen werden, sofern das Fernsehgerät HD unterstützt.

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