UPC erweitert mit Partnermodellen Breitbandnetz im Großraum Lienz

Wien / Wallisellen, 3. November 2016

UPC, Tochter der weltweit größten Breitbandanbieterin Liberty Global, erweitert durch die Zusammenarbeit mit regionalen Infrastrukturbetreibern das Einzugsgebiet für ihre Services im Großraum Lienz. Dabei setzt UPC einerseits auf das Partnermodell mit dem Osttiroler Kabelnetzbetreiber Kurzthaler Kommunikation & Elektro und andererseits auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Lienz und weiteren 14 Verbandsgemeinden im „Zukunftsraum Lienzer Talboden“ als Infrastrukturanbieterin. In beiden Fällen bringt UPC das komplette Portfolio in die Region.

UPC ermöglicht den einfachen Zugang zur kompletten digitalen Welt auch in Gebieten, in denen es kein eigenes UPC Netz gibt. Partnerfirmen und Gemeinden nehmen hier die Rolle der Infrastrukturbesitzer ein. In Lienz treten jene zwei Modelle in Kraft, die UPC als Partnerin und Expertin im Endkundenbereich auszeichnen. Sie zeigen, welche alternativen Möglichkeiten des Breitbandausbaus es in Österreich gibt.

Partnernetzmodell: Enge Zusammenarbeit mit regionalen Kabelnetzanbietern
Das bereits vielfach umgesetzte Partnernetzmodell in der Schweiz mit rund 100 Partnernetzen wird nun auch in Österreich angewendet. UPC hat die Partnerschaft mit Kurzthaler Kommunikation & Elektro in Lienz fixiert. Die Kunden werden zurzeit informiert, dass sie ab Jänner 2017 über das von Kurzthaler betriebene Netz Zugriff auf das komplette Portfolio von UPC haben – somit auf hochleistungsfähiges Breitbandinternet von aktuell 250 Mbit/s und zum Beispiel auf die ganz neue Horizon TV-Plattform. „Durch die Zusammenarbeit mit UPC kann ich den Kunden über mein Netz Produkte und Höchstleistung einer internationalen Kabelnetz- und Unterhaltungsanbieterin liefern – bei gleichzeitig gewohnter regionaler Betreuung und Expertise durch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Michael Kurzthaler, Inhaber der Kurzthaler Kommunikation & Elektro Ges.m.b.H.

Kooperation mit Infrastrukturanbietern

Ergänzend dazu forciert UPC die Zusammenarbeit mit Gemeinden als Infrastrukturbetreiber. In den nächsten Jahren werden zum Beispiel im Lienzer Talboden rund 20.000 Haushalte an das von den 14 Gemeinden in Osttirol und der Stadt Lienz betriebene RegioNet angeschlossen. Somit setzt UPC bereits das vorgeschlagene und geforderte Modell alternativer Netzbetreiber Österreichs um – nämlich den geförderten Breitbandausbau wettbewerbsneutral und im Sinne des digitalen Standorts Österreich voranzutreiben. Dabei fungieren bei geförderten Projekten Infrastrukturanbieter und Endkundendienstleister unabhängig voneinander. Gefördert wird dabei ausschließlich der Infrastrukturbesitzer.

Der Obmann des Planungsverbandes Lienz und Umgebung, Dölsacher Bürgermeister Josef Mair, unterstreicht die Bedeutung der neuen Modelle: „Wenn spezialisierte Internetdienstleister mit kommunalen Infrastrukturbesitzern, die sich in Regionen dem Breitbandausbau widmen, zusammenarbeiten, wird ein fairer Wettbewerb im Sinne der Kunden gewährt. Durch die Anwendung des Modells „Passive-Sharing“ werden in der Zusammenarbeit zwischen dem privaten und kommunalen Sektor öffentliche Mittel effizient und wirkungsvoll eingesetzt. Dass UPC auf regionale Anbieter zum einen und auf Gemeinden zum anderen zugeht, steigert die digitale Lebensqualität der Menschen in den Regionen und fördert die Wettbewerbsfähigkeit dieser Räume.“

Elisabeth Blanik, Bürgermeisterin der Stadt Lienz, sieht die Kooperation von UPC mit Infrastrukturanbietern, in diesem Fall mit der Stadt Lienz, ebenso zukunftsweisend: „Durch die Zusammenarbeit mit UPC können wir als Infrastrukturbesitzer den Bürgerinnen und Bürgern von Lienz digitale Produkte der neuesten Generation zur Verfügung stellen. Aufgrund eines fairen Wettbewerbs ermöglichen wir ihnen natürlich auch die frei Wahl des Anbieters.

Für die Stadt Lienz ist, wie für viele Kunden, eine stabile und schnelle Internetverbindung mit 250 Mbit/s für das daily business wichtig. UPC und die Firma Kurzthaler sind kompetente und verlässliche Partner in unserem digitalen Zukunftsprojekt RegioNet.“

 

Das Modell findet neben Lienz bereits in Achensee und im Zillertal erfolgreiche Anwendung.

Paralleler Netzausbau mit eigenen finanziellen Mitteln

UPC baut ihr Netz mit eigenen Investitionen weiter aus – ergänzend zu Partnernetzmodellen und Kooperationen mit anderen Infrastrukturbesitzern. Im Rahmen des Programmes Autostrada werden in den nächsten fünf Jahren 250 Millionen Euro in den Netzausbau in Österreich und in der Schweiz getätigt – zusätzlich zu jährlichen Investments von 60 Millionen Euro in Österreich. Damit schließt UPC 250.000 zusätzliche Haushalte an.

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